Insektenschutz:
Fakten

Insektenschutz: Fakten Die wichtigsten Fakten zum Thema Insektenschutz.

Insektenschutz ist das große Thema des Sommers oder wenn es um die Vorbereitung von Fernreisen geht. Doch wie sieht ein zuverlässiger Insektenschutz aus? Was ist bei Kindern besonders zu beachten? Hier finden Sie die wichtigsten Fakten im Überblick.

Repellents – Hilfe aus der Apotheke

Beim Thema Insektenschutz gibt es zuverlässige Unterstützung aus der Apotheke. Die Rede ist von Repellents (von lateinisch „repellere“ = vertreiben). Darunter versteht man Substanzen, die in Form von Sprays oder Lotionen auf die Haut aufgetragen werden und auf Basis unterschiedlicher Wirkprinzipien Insekten abhalten können.

In erster Linie wirken Repellents gegen Mücken oder andere stechende Insekten aber es gibt auch Präparate, die speziell zur Zecken-Abwehr eingesetzt werden können.

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Unterschiedliche Inhaltsstoffe von Repellents

Repellents stehen sowohl auf chemisch-synthetischer als auch auf natürlicher Basis zur Verfügung. Gerade, wenn es um den Insektenschutz für Kinder geht, sind dabei die natürlichen Wirkstoffe oft die geeignetere Alternative, da sie grundsätzlich besser verträglich sind.

Doch auch hier gilt: Genau hinschauen lohnt sich! So kommen ätherische Öle für Kleinkinder meist nicht in Frage, da sie Atemprobleme auslösen können.

DEET – der „Chemie-Klassiker“ beim Thema Insektenschutz

DEET (N,N-Diethyl-m-toluamid) zählt neben Icaridin zu den Klassikern der Insektenschutzmittel. Es handelt sich um eine chemisch-synthetische Substanz, die Insekten in der Regel mehrere Stunden fernhalten kann.

Allerdings ist DEET zum Beispiel für Kinder unter zwei Jahren, Schwangere und Stillende nicht geeignet. Darüber hinaus gilt es bei der Anwendung einiges zu beachten – so greift der recht aggressive Wirkstoff unter anderem Nagellack und Kunststoffe an. Das Auftragen von DEET auf sonnenbrand-geschädigter Haut gilt es ebenfalls zu vermeiden.

Natürliche Wirkstoffe gegen Mücken & Co.

Es werden zahlreiche verschiedene natürliche Repellents angeboten. Das Spektrum reicht von Inhaltsstoffen wie Lavendel, Basilikum oder Salbei bis hin zu Zitronengras. Die Wirksamkeit ist allerdings nicht immer ausreichend belegt.

Anders verhält sich das hingegen bei dem Pflanzenbasierter Wirkstoff PMD – dieser kann Mücken und Zecken mehrere Stunden lang zuverlässig fernhalten.

Was ist PMD?

Bei PMD handelt es sich um einen pflanzenbasierter Wirkstoff, der in modernen Repellents zum Einsatz kommt. PMD (p-Menthan-3,8-diol) wird aus den Hochblättern des Zitronen-Eukalyptus-Baumes gewonnen und entwickelt beim Auftragen einen charakteristischen Geruch, der dafür sorgt, dass der Mensch für Mücken und Zecken uninteressant wird.

Häufig können Repellents mit PMD auch für kleinere Kinder eingesetzt werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Besonderheiten beim Insektenschutz für Kleinkinder

Bei der Auswahl eines Insektenschutzmittels für Kleinkinder heißt es: Genau hinsehen.

So können ätherische Öle bei Kleinkindern unter Umständen zu Atemproblemen führen. Die chemisch-synthetischen Wirkstoffe DEET und Icaridin werden für Kinder unter zwei Jahren nicht empfohlen.

Pflanzenbasierte Wirkstoffe wie PMD können in der Regel bei Kindern ab 1 Jahr eingesetzt werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Welche Maßnahmen sind zusätzlich sinnvoll, um sich gegen Insekten zu schützen?

Neben der konsequenten Anwendung von Repellents können Sie sich zusätzlich mit den geeigneten Verhaltensmaßnahmen gezielt vor den kleinen Blutsaugern schützen.

So empfiehlt es sich zum Beispiel, bei der Kleidung eher langärmlige Varianten zu wählen, um möglichst viel Haut zu bedecken. Bei Parfüm sollte man zurückhaltend sein, um Mücken, Bienen & Co. nicht anzulocken. Darüber hinaus bieten auch Fliegengitter und Moskitonetze gute Hilfe.

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Worauf ist in puncto Insektenschutz auf Reisen zu achten?

Ein zuverlässiges Repellent sollte in keiner Reiseapotheke fehlen!

Informieren Sie sich vor Fernreisen auch über das Malaria-Risiko vor Ort. Gegebenenfalls empfiehlt der Arzt eine Malariaprophylaxe.

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Spezielle Hinweise für Insektengiftallergiker

Wer unter einer Insektengiftallergie leidet, sollte immer ein entsprechendes Notfallset bei sich tragen. Wichtig ist auch, nahestehende Personen über die richtige Anwendung der enthaltenen Medikamente zu informieren.

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