Was tun gegen Mückenstiche?

Mückenstiche: Behandlung

Behandlung

Was hilft bei Mückenstichen wirklich? Grundsätzlich gilt die Regel: Nicht kratzen! Zur Behandlung haben sich lokale Antihistaminika bewährt, die zum Beispiel als Gel erhältlich sind. Diese sorgen für rasche Kühlung und lindern den Juckreiz.

Wichtig: Sollte sich der Stich entzünden, empfiehlt sich die äußerliche Anwendung von Hydrocortison.

Erste Hilfe gegen Mückenstiche

So schwer es auch fällt: Im Rahmen der Behandlung von Mückenstichen gilt prinzipiell: Geben Sie dem Juckreiz nicht nach und kratzen Sie sich nicht! Andernfalls wird der von der Mücke abgegebene Speichel weiter im Blutkreislauf verteilt, so dass die Entzündungsreaktion im Körper noch großflächiger ausfallen kann. Üblicherweise bleiben die Symptome wie Juckreiz, Rötung und leichte Schwellung auf die Einstichstelle begrenzt.

Doch was tun gegen Juckreiz? Im ersten Moment hilft ein raffinierter Trick: Legen Sie einen möglichst heißen (genau, heiß statt kalt) Waschlappen auf den Stich. Auf diese Weise werden die allergenen Stoffe zerstört. Anschließend ist allerdings eine kühlende, antiallergische Behandlung zur Linderung der Symptome hilfreich.

Behandlung Was hilft bei Mückenstichen?

  • Nicht kratzen!
  • Im ersten Moment: Heißen Waschlappen auflegen
  • Anschließend: Kühlen (z. B. Umschläge mit essigsaurer Tonerde)
  • Lokale Antihistaminika aus der Apotheke
  • Bei entzündeten Mückenstichen: Äußerliche Anwendung von Hydrocortison

Lokal wirksame Antihistaminika aus der Apotheke

Zur Behandlung von Mückenstichen haben sich äußerlich anzuwendende, lokal wirksame Antihistaminika bewährt. Denn diese haben antiallergische, entzündungshemmende, schmerzlindernde und juckreizstillende Effekte und greifen genau dort an, wo die Mückenstich-Symptome ihren Ausgang haben: Der übermäßigen Ausschüttung von Histamin als Reaktion auf den Speichel, den die Mücken in die Einstichstelle abgeben.

Gut zu wissen: Je früher die kühlenden und antiallergisch wirksamen Präparate angewendet werden, desto besser lässt sich die Symptomatik bei Mückenstichen begrenzen. Entsprechende Mittel gegen Mückenstiche sollten daher weder in der Haus- noch in der Reiseapotheke fehlen.

Entzündete Mückenstiche behandeln

Wenn Sie Anzeichen einer Entzündung bemerken, sollten Sie rasch handeln. Dann können Sie die Symptome in der Regel selbst in den Griff bekommen. Folgende Maßnahmen können dabei helfen:

  • Kühlen: Bei einer Entzündung ist grundsätzlich Kühlen angesagt. Legen Sie dazu beispielsweise ein in ein sauberes Tuch gewickeltes Kühl-Pack auf die entzündete Stelle.
  • Kortison: Rezeptfreie, kortisonhaltige Salben oder Cremes aus der Apotheke wirken entzündungshemmend und können daher auch die Beschwerden bei entzündeten Insektenstiche lindern.
  • Schmerzmittel: Bereitet ein entzündeter Insektenstich Schmerzen, können sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) helfen. Sie wirken zusätzlich entzündungshemmend.
Wichtig: Wichtig:

Wenn die Symptome nicht innerhalb weniger Tage nachlassen oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Mückenstich & Fieber nach Tropenaufenthalt ärztlich abklären lassen

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass Mücken in bestimmten Regionen der Welt (z. B. in den Tropen) gefährliche Krankheiten wie Gelbfieber oder Malaria übertragen können.

Wer also nach einem Aufenthalt in den Tropen nicht nur Mückenstiche als Reisesouvenir mit nach Hause bringt, sondern auch unter Fieber und Abgeschlagenheit leidet, sollte einen Arzttermin zur Abklärung der Beschwerden vereinbaren.

Erfahren Sie hier mehr dazu.

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